Rauf auf den Trämpl: ein Sonnenbad nehmen!

Herunten versprach der Tag Nebel. Bis 800/1.000 Meter hinauf. Also musste es ein etwas höherer Berg sein, so ein Damberg hätte da nicht für Sonnenschein gereicht.

Also los Richtung Bodinggraben und hinauf auf den Trämpl – das müsste reichen! Beim Start beim Jagahäusl sind wir a) ganz alleine und b) im Nebel. Das mit dem Nebel ändert sich bald und schnell sehen wir die Sonne – zwar noch nicht selbst über den Bergen, aber wenigstens den Sonnenschein auf den Bergen gegenüber.

Überhaupt ist es sehr hell im Wald. Die Bäume sind schon fast im Winterschlaf und das Laub am Boden türmt sich bis zu den Knien (meinen sicher, denen vom Herrl manchmal). Das geht es sich wie auf Daunen!

Allerdings liegen auch ziemlich viele Bäume quer über den Weg und wir müssen recht oft einen kleinen Umweg gehen.

Auf der Ebenforstalm angekommen sehen wir die Berge rundherum in strahlenden Sonnenschein in den Tälern unten und bis zum Mühlviertel eine durchgehende Nebeldecke. Es hat also gereicht mit der Höhe!

Erste Pause mit Sonnenbad auf der (geschlossenen) Ebenforstalm, dann über die Flanke vom Trämpl hinauf zum Luchsboden. Wir gehen auf der Nordseite (auch vom Luchsboden weiter zum Trämpl) hinauf, zu der jetzt keine Sonne mehr kommt. Es ist also ziemlich nass und rutschig (menschlich gesprochen; hundlich gesprochen ist es ganz normal)

Am Luchsboden eine Sonnenpause und am Gipfel vom Trämpl (1.424m) eine Sonnenbad-Pause mit Jause – ziemlich viel Rasten gibt es heute.

Vom Trämpl weg gibt es aber keine Pausen mehr: erst der Abstieg zur Schaumbergalm und von dort gleich weiter bis zum Jagahäusl. Den Steig durch den Wald hinunter lassen wir heute aus: so viel Laub, dass man den Weg kaum findet und drunter rutschig – s’Herrl möchte lieber über den Frostweg gehen.

Und beim Jagahäusl schaut es aus wie beim Abmarsch: Nebel und wir ganz alleine 🙂

Statistik: 7 Stunden, 13,9km, 949hm

 

 

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