Am Sitzenbach – mitten im Nationalpark

Auf alten Wegen schauen wir uns heute ganz neue Ecken im Nationalpark an.

Es beginnt ganz traditionell beim Haslersgatter und über die Mayrreithalm (Kühe sind schon da!) hinunter zur Krummen Steyrling. Dann weiter zur Stefflalm.

Dort führt gleich rechts ein Weg in den Wald hinein. Also nichts wie hin, da waren wir noch nicht. Fahrzeuge können hier nicht mehr fahren, denn der halbe Weg ist gleich am Anfang weggebrochen. Überhaupt schaut es hier aus, als wäre jahrelang kein Mensch mehr unterwegs gewesen. Einsame Gegend und viel Grün! Sogar auf Wildschweine treffen wir, aber die sind gleich verschwunden und wir hören nur noch das Rascheln im Wald.

Der Weg ist eine Sackgasse, also kehren wir um und wandern zurück zu Stefflalm.

Nächstes Ziel: Sitzenbach-Klause. Der Weg dorthin ist noch mehr von Bäumen verlegt als vor zwei Jahren, aber wir kommen durch. Bei der Klause gibt es einen kleinen See – ein paar Runden Schwimmen sind angesagt 🙂

Auf gehts zur nächsten Etappe: den teilweise verschütteten Weg den Sitzenbach entlang; noch ein neuer Weg für uns, schauen wir einmal, ob wir es bis zum Ende schaffen. Ich verrate es gleich: mit ein bisserln Kraxeln über die Felsbrocken ist das kein Problem und der ganze Weg bis zur Forststraße zwischen Haslersgatter und Dörflmoaralm lässt sich gut begehen. Die Spuren sagen uns, dass auch hier nur selten jemand unterwegs ist.

Für das letzte Stück bleiben wir auf der Forststraße: nicht sehr aufregend, aber die kürzeste Variante.

Was wirklich auffällt: Wir sehen unterwegs (und das sind immerhin mehr als acht Stunden) keine einzige Menschenseele, weder zu Fuß noch auf einem Rad.

Statistik: ca. 8 Stunden, 21,8km, 628hm

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