Von Radmer auf den Gescheidegg-Kogel

So könnten die Sonntage in diesem Sommer bleiben: ein paar Regeltropfen, viele Wolken, kein Wind und erst später traut sich die Sonne ans Licht. Genauso so schaut es nämlich heute aus und das ist genau richtig!

Genau richtig nämlich für unsere (überhaupt erste) Tour auf den Gscheidegg-Kogel zwischen Johnsbach und Radmer.  Ernst und Mato führen uns hinauf auf den Berg, weil die beiden kennen das hier schon gut.

Start ist in Radmer um ½8 Uhr und dann wandern wir recht gemütlich bergauf durch den Wald – zuerst ein kleines Stück Forststraße, dann sehr, sehr schöne Steige geht es zum ersten Zwischenziel auf der Schafböden-Alm (1.600m) hinauf. Die haben wir nach ca. 2 Stunden erreicht.  Den Kühen hier scheint es richtig langweilig zu sein, die haben echt Spaß daran, uns den Weg zu versperren. Aber mutig sind sie nicht, also schaffen wir es nicht nur hinter den Zaun rund um die Hütte, sondern auch – wir wissen ja wie das geht – weiter hinauf zum Grat.

Schon hier auf der Alm beginnt das riesige Heidelbeer-Preiselbeer-Feld, das sich über den ganzen Berg  zieht – so weit das Auge reicht, kilometerweit und fast zwei Stunden lang. Das wird in ein paar Wochen ein richtiges Paradies für Beerenfreunde!

Vom Gescheidegg-Gipfel (1.788m)  gibt es Ausblick in alle Richtungen, ein tolles Panorama. Die Wolken sind auch ein bisserl lichter geworden, also sehen wir auch recht weit. Gesäuse und Eisenerzer Alpen zum Angreifen, direkter Blick hinunter auf Radmer und Johnsbach und natürlich der spitze Lugauer von allen mäglichen Seiten.

Der ganze Weg über den Gescheidegg-Grat ist sehr angenehm zu gehen, eine echt tolle Strecke.

Weiter gehts es hinunter zur Neuburg-Alm (1.400m). Jause für alle! Käsbrot und Kuchen für unsere Menschen und von der Hüttenwirtin bekommen wir Vierbeiner jede Menge Leckerlis (ich schreib mir die Hütte gleich auf meine Liste der Lieblingsplätze).

Der Weg von der Hütte zurück nach Radmer ist nicht sehr aufregend. Meistens Forstrasse. Auf dem letzten Stück kommt dann die Sonne heraus, aber jetzt ist uns das schon ganz egal 🙂

Statistik: 6½ Stunden, 810 hm, 13,7 km

Ein Kommentar

  1. doris stratmann said:

    guten morgen, so eine sch öne gegend, habts wieder einen schönen ausflug gemacht. müssts dann, wenn die heidelbeeren reif sind, wieder hinfahren. das andere sind wohl preiselbeeren, denn ribisel wachsen dort eher nicht. auch schöne blüten gibts dort. hier wars gestern nicht gar so schön. ich wünsche euch einen schönen tag. lgm

    Montag, 5. Juli 2021
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