Aufs Steyreck immer nur vom Haslergatter und zurück wird irgendwann langweilig. Heute versuchen wir deshalb einen Rundweg aufs Steyreck: Startpunkt ist der Bodinggraben.
Neue Wege zu finden, das heißt auch suchen. Bis zum Gipfel müssen wir nichts suchen, da kennen wir schon alles. Bis kurz vor der Rumpelmayrreith ist es eine recht unanstrengende Wanderung auf ebenen Wegen, aber dann wird es richtig steil hinauf zum Steyreck. Besonders der letzte Teil durch die Latschen ist schon sehr anstrengend …
Deshalb ist auch eine längere Pause angebracht!
Ab jetzt kommt Neuland. Es gibt zwar Karten mit Wegen, aber die muss man erst finden. Meistens finden wir die nicht und schlagen uns durch Latschen, über Felsen und umgefallene Bäume langsam hinunter. Wenn wir einen Weg finden, verliert sich der kurz darauf schon wieder im Unterholz. Das geht so kreuz und quer, bis wir, beim unteren Ende der Karlmauer angekommen, endlich durchgehende Markierungen finden. Dass wir dann auch noch eine Geröllhalde queren, ist schon gar nicht mehr so schlimm :-).
Eine aufregende Sache und vor allem braucht das viel, viel Zeit.
Den letzten Teil der Tour (Forststraße zum Hütberg, dann hinunter über die Forsthaus-Wiese bis zum Bodinggraben, das geht dann schnell; kein Wunder, den Weg kennen wir auswendig.
S’Herrl möchte auch noch was sagen:
„Mitten in den Latschen war der Henry auf einmal verschwunden. In dem Dickicht sieht man ganz sicher nichts, das nur knapp 60 cm hoch ist. Es hat dann mehr als eine halbe Stunden gedauert, bis alle wieder zusammen waren. Und dann ist der Henry für den Rest der Tour keinen Schritt mehr weggegangen.“ 🙂
Statistik: lange 8¾ Stunden, 16,1 km, 1.036 hm (davon ein paar auf der Suche nach Henry)

















































