Borsee und Kraxenkogel

Früh unterwegs. So früh, dass es davor keine Zeit für ein Frühstück fürs Herr gab. Aber wir haben ein erstes Etappenziel, dass sich ganz perfekt dafür eignet: den Borsee.

Von der Niglam führt der Weg dorthin bergab. 260 Höhenmeter sind das, die wir danach wieder hinauf müssen (und noch mehr). Aber uns ist das egal: frisch gestärkt und frisch gebadet nehmen wir nach dem Borsee die steilste Etappe des Tages in Angriff: eine Forststraße, die bis ganz zum Kraxenkogel (946m) führt. Der Kraxenkogel hat sich einen Felsblock mit senkrechten Wänden aufgesetzt – auf dem ist der Gipfel. Das ist leider für uns nicht geeignet und so bleiben wir ein paar Meter unterhalb des Gipfels fürs Foto stehen. Aber das ist sowieso nicht der höchste Punkt der Tour.

Heute haben wir überhaupt sehr viel Forststraßen dabei. Anders geht es aber leider nicht, denn die Berghänge sind hier echt steil und querbergauf fällt deshalb aus.  Also weiter auf einer solchen.

Auf dem Weg zurück zur Niglalm kommen noch mehr als 100 Höhenmeter dazu, bevor wir abwärts zu unserem geheimen Bach-Pausenplatz kommen (wo der ist, wird niemals verraten werden …) Der Rest ist flach, ein bisserl bergauf, ein bisserl bergab. Entspannend, nur auf der Niglalm müssen wir zum Abschluss den Kühen durch den Wald ausweichen, weil die wieder einmal mitten am Weg herumlungern.

Und dann noch ein Wort zur Ronja: erst nimmt sie ein Extrem-Schlammbad, dessen Spuren sich aber am Bach wieder weg waschen. Und dann, ein paar Minuten bevor wir beim Auto ankommen, wälzt sie sich rundum in Kuhscheiße. Das stinkt ganz grauslich (und s’Herrl und ich dürfen das eine Stunde lang auf der Rückfahrt genießen). Aber Strafe folgt: Wohnungstüre – Rücksack fliegt in die Ecke – Badezimmertür auf – Ronja in die Wanne. Ich hab nachher nur gehört, dass sie dann so arm geschaut hat, als ob sie gleich gefressen wird. Selber schuld (aber jetzt riecht sie wieder besser )!

Statistik: 5½ Stunden, 646hm, 15km

1 Kommentar zu „Borsee und Kraxenkogel“

  1. doris stratmann@graphiks.info

    ronja, ronja, das geht ja wohl gar nicht unangenehm zu richen(STOMLEN). also nächstes mal keine kuhfladen.
    schön grün wars, so richtig saftig. den kühen hats getaugt.
    sahen ganz friedlich aus.
    also, bis zum nächsten mal, aber bitte ohne . . . eh schon wissen.
    lieben gruß dose

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