Zur Anlaufalm

Zur Anlaufalm im Winter – da liegt immer Schnee und die Parade der schneebedeckten Berge rundherum ist toll. So soll es auch heute werden, denn es ist kalt und Sonne ist angesagt.

Für das erste Stück schnallt s’Herrl die Steighilfen an, denn es geht die vereiste Forststraße hinauf. Sehr ungewohnt: während die Ronja und ich herum rutschen, zieht er nur so den Berg hinauf. Bis zum Hirschkogelsattel, denn dann wird auf Schneeschuhe gewechselt.

Für den Weg zur Anlaufalm wählen wir die längere Strecke um den Sonnberg herum – das sind wir ja schon gegangen – weil es dabei besonders viele Ausblicke geben wird. Das mit den Ausblicken stimmt, aber was wir dabei nicht bedacht haben, ist der Winter (logisch, warum auch, im Dezember). Mit Schneeschuhen dauert es doch viel länger als geplant und ein bisserl anstengender ist es auch (s’Herrl kann ein Lied davon singen).

Aber wir kommen – keiner hätte es noch geglaubt – doch noch bei der Alm an und fallen für eine kurze Pause um. Eine lange Pause wird es leider nicht, weil wir müssen schön langsam auf das Licht achten: zurück zum Auto wird es knapp werden, bevor es dunkel wird.

Aber es geht ja nur noch bergab. Das erste Stück durch weichen Tiefschnee, in dem wir alle drei bis über die Knie einsinken, dann aber wieder die Forststraße mit dem Eis drauf. Am Ende sind wir fast 2 Stunden länger unterwegs als geplant und schaffen es gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit ins Auto.

Einsteigen und jetzt muss ich mich leider für heute verabschieden,  weil … chrrrr …. chrrrr …
PS, nach dem Nickerchen im Auto: Das hat für ein paar Tage gereicht – morgen geh ich überhaupt nirgends hin, nur damit das klar ist!

Statistik: 6¾ Stunden, 14,6km, 593hm

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