Fast ganz hinauf aufs Reiflingeck

Das Reiflingeck (genau wie der Ochsenkogel auch) liegt zwischen Hochzöbel und Almkogel. Von der Almkogelseite aus kommt man nicht hin, weil ist muss man klettern; und über den Hochzöbel ist es für die kurzen Tage eine zu lange Strecke.

Also: schauen wir einmal, ob es nicht auf direktem Weg geht!

Von der Viehtaleralm (840m) aus nehmen wir die Forststraße Richtung Bodenwies. Die Abzweigung dorthin nehmen wir aber nicht sondern bleiben auf der Forststraße. Unterhalb vom Hochzöbel kommen wir immer weiter hinauf, bis der Weh auf ca. 1.180m endet.

Ab jetzt ab durchs Dickicht! Das ist ordentlich dick, das icht, was mir persönlich  nix ausmacht (unten durch, eh klar) dem Herrl aber schon (Weil das Dickicht ihm hin und wieder eine Ast direkt vors oder ins Gesicht hält). Und wenn er glaubt, dass ich sein „Flachwüchsiger“ nicht gehört habe, als ich wieder einmal problemlos durchgekommen bin, dann hat er sich getäuscht.

Bis knapp unter den Gipfel vom Reiflingeck kommen wir (bis auf 1.388m). Dann ist aber Schluß, weil die letzten Meter wären auf dieser Route ziemlich steil geworden. Da sitzen wir lieber in der Sonne und schauen nur so in die Berge. Cool!

Wenn die Tage länger werden, nehmen wir dann die Route über den Hochzöbel. Denn durch das Dickicht kommt man im Frühling sicher nicht mehr.

(Übrigens: deshalb steht das Reiflingeck natürlich auch noch nicht in unserer Gipfelliste 2014)

Glück dann beim Rückweg. Auf einmal wird s’Herrl ganz blass, schaut verzweifelt zu seinem Gürtel weil … der Fotoapparat ist weg. Mir wäre das ja egal, weil solange der Leckerli-Beutel noch am Gürtel hängt …

Aber ich bin ja nicht so. Wieder bergauf. Das geht ja noch, aber auf welchem Weg? Denn wir haben ja heute auf Markierungen verzichtet. Um es kurz zu machen: ICH hab ihn gefunden! S’Herrl wollte einen anderen Weg gehen, aber ich hab mich einfach neben den Fotoapparat gesetzt (Beweisfoto unten!).

Der Rest ist wie der Hinweg, denn wir nehmen die selbe Route zurück wie hinauf.

Statistik: 7½ Stunden, 15,4km, 849hm

 

 

1 Gedanke zu „Fast ganz hinauf aufs Reiflingeck“

  1. hallo henry, grüß dich herrl,
    so langsam lieber henry, entwickelst du dich zu einem fotogeilen wesen. sowie du dich in szene setzt könntest du beinahe schon als model durchgehen. s’herrl muss noch ein bisschen üben.
    das mit dem fotoapparat find ich steil, als nebenjob könntest du vielleicht eine hundedetektei eröffnen. s’herrl sollte seine sachen mit einem peilsender ausstatten, dann tät er selber auch was finden. habts aber wieder einen schönen ausflug gemacht, mit sonne, welchselbige meinereins gestern nicht zu gesicht bekam. demnächst könnte euer weg ja auch wieder einmal in die sierningerstraße 30 führen, wursti wartet dann.
    familieren gruß doris-mutta.

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