Der Höhenberg im Hintergebirge

Eingezwängt zwischen dem Gamsstein und dem Almkogel und dessen bergigen Brüdern liegt der Höhenberg ein bisserl vergessen  oberhalb von Brunnbach. Es gibt keinen Weg bis ganz hinauf, dabei sieht man den Berg schon von Brunnbach aus.

Und das scheint dem Höhenberg gar nicht zu gefallen, denn er ist ein recht abweisender Kerl.

Der Reihe nach: vom noch nebligen Brunnbach aus (Parkplatz Brunnbachschule)  über die Forststraße Richtung Gschwendalm.  Dabei lassen wir zuerst die Abzweigung zur Gwendalm links liegen und ein paar Meter weiter die Abzweigung zur Kogler Alm (das ist die Mountainbike-Strecke) rechts liegen. Und aber hier war für den Rest des Tages nur mehr Sonne.

Wir wollen ja direkt hinauf zum Höhenberg. Das geht noch ein ganzes Stückerl über die Forststraße, bis wir eine Abkürzung durch Wald und Wiese nehmen.

Und jetzt erklär ich die Sache mit dem abweisenden Kerl. Bis ca. 1.100hm kommt man über die Forstraßen (und Abkürzungen) recht einfach hinauf. Dann aber hat der Höhenberg rundherum entweder fast senkrechte Felsen oder derart steile Hänge, dass nicht einmal ich raufkommen würde … ihr könnt euch vorstellen, wie es dem Herr dabei erginge 🙂

Aber wir haben zwei Wege gefunden (wär ja gelacht): aus dem Osten hinauf und Richtung Süden hinunter – und es war noch immer steil genug.

Oben angekommen ist man aber noch nicht beim Gipfel. Noch muss man über einen Kamm ein bisserl auf und ab bis zum Höhenberg (1.320m). Und auf dem Weg merkt man, dass sich die Wegsuche 100%ig ausgezahlt hat. Die Aussicht nach Westen übers Hintergebirge und das Sengsengebirge und nach Süden zu den Haller Mauern und zum Gesäuse ist wirklich super. Der Gipfel ist dann bewaldet, da kann man gut pausieren.

Dann runter und diesmal nicht über die Abkürzung weiter sondern über die Forststraße rund um den Höhenberg.  Dort kommt man beim Steintisch vorbei, der ist eine richtige Sehenswürdigkeit (Achtung: Wortspiel :-): für eine gemütliche Pause mit Jause und schon wieder mit super Ausblick.

Falls es noch einen Weg hinauf zum Höhenberg geben sollte: wir haben keinen gefunden; aber mehr hätten wir sowieso nicht geschafft.

s’Herrl hat gesagt, dass das ein Traumtag war. Na, dann freuts mich auch.

Statistik: 8½ Stunden, 1.086hm, 18,6km

1 Gedanke zu „Der Höhenberg im Hintergebirge“

  1. habts wieder einen schönen ausflug gemacht, mit alles drin – mystische nebellandschaft, malerische bunte bäume, steile felsen, zwischenddrin wunderhübsche bilder mit herrl und hund, mit henrys badespass, aber wo sind die grösten knödel oder der apfelstrudel? ihr habts sicher eine gscheite jause mitghabt.
    mit sportlichem gruß – doris

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