Nieselregen beim Start: das bedeutet angenehme Temperaturen und wenig Leute unterwegs. Auf der Niglalm bedeutet das aber auch, dass wir die ersten paar hundert Meter bergauf über den von den Kühen zertrampelten und gatschigen Weg gehen müssen … na ja, man kann nicht alles haben (und die Ronja freut sich eh über so was).
Es ist eine sehr gemütliche hin-und-zurück-Tour ohne großartige Steigungen. Dafür viel Forststraßen, die aber vom Regen der letzten Tage richtig federnd geworden sind. Die Route ist einfach: Niglalm Richtung Schüttbauernalm, vor der Alm links abbiegen und dann weiter bis zum Gipfel des Hochbrand (1242m). Nur die letzten 200m sind weglos.
Am Gipfel gibts eine kurze Pause und fürs Herrl selbstgepflückte Himbeeren … hmmmmm …
Von hier hat man ansonsten einen tollen Ausblick in alle Himmelsrichungen (wir haben Fotos gesehen!) aber leider nicht heute. Der Nieselregen bleibt uns bis kurz vor dem Gipfel fast durchgehend erhalten. Oben angekommen blitzt zwar genau in diesem Moment die Sonne durch, aber runderum bleibt trotzdem alles in den Wolken.
Auf dem Rückweg ist es durchgehend trocken und die Sonnenblitzer werden häufiger (und jetzt kommen uns sogar ein paar Menschen entgegen, auf der Suche nach diesen Schammerln …).
Statistik: 4¾ Stunden, 15,3km, 402hm














































Hallo Henry,
sag deinem Herrl, daß Schamerln wohl Sitzgelegenheiten sind, aber eigentlich im Stall ihre Verwendung hatten. Meist dreibeinig wurden sie zum Melken verwendet. So ist es, wenn die Stadinger am Land mitweden wollen!
Ich finde es schön, daß du auch bei Nieselregen unterwegs bist. Bitte paße bei den Kühen auf!
Alles Liebe
Renate
hat ja wohl ein bisschen unheimlich ausgschaut, deshalb wahrscheinlich auch der leicht mieselsüchtige blick vom herrl. aber das rehlein entschädigt für vieles, und auch die blauen blümchen. also alles in allem wieder ein eindrucksvoller ausflug.
henry, bitte frag dein herrl was ein schammerl ist, danke.
lg doris
Schammerln, das sind kleine Sitzgelegenheiten, die im Wald wachsen und ausschaun wie Schwammerln.
(sagts Herrl)