Auf diese Tour waren wir nicht vorbereitet: der Plan war ein anderer, nur haben wir dafür den Weg nicht gefunden (peinlich :-). Also zum Jagahäusl im Bodinggraben – weils auf dem Weg lag – und Abmarsch in Richtung Ochsenkogel (1.268m).
Der erste Teil ist gleich wie zur Ebenforstalm. Kurz davor biegen wir nach links ab – von nun an heisst es „Weg suchen“. Ja, und was soll ich sagen: das war heute ein bisserl ein Problem mit meinem Herrl. Richtung Ochsenkogel passte ja noch. Auch die Frühstückspause auf halber Höhe und die Umrundung des Gipfels.
Und danach haben wir praktisch alle Forststraßen und – wege, alle Wildwechsel ausprobiert, die es hier gibt (also jedenfalls gefühlsmäßig müssen es alle gewesen sein.)
Das war schön und aufregend: Quer – Wiesen/Wald/Fels – ein, über Stock und Stein und über alles, was es hier so gibt. Da hieß es mehrmals zurück und einen anderen Weg suchen; aber wir hatten ja sowieso nichts mehr vor heute. Nach einem weiten Bogen kamen wir dann zum Gipfel des Ochsenkogels. Das ist ein Felsgupf oben auf dem Berg und der wehrt sich ein wenig dagegen, dass man ihm einfach so aufs Dach steigt .. womit? .. mit Brennesseln! …. Vielen!
Aber wir kamen hinauf und bewunderten ein Steinmanderl – und unterhalb vom Gipfel gibt es eine Wiese, von der man einen tollen Blick auf das Sengsengebirge hat.
Der Rückweg lief ähnlich ab wie der Hinweg: rauf/runter, hin und wieder her. Aber jetzt kennen wir dort alles! Immerhin haben wir beim Abstieg zum Jagahäusl keine Experimente gemacht und sind den ganz normalen Weg hinunter gegangen.
Und nun zur Statistik: laut Plan hätten wir inklusive Pausen 5½ Stunden brauchen dürfen. Aber es waren 8 Stunden! Und der Plan, den wir gemacht haben stimmt deshalb auch nicht ganz – aber den gesamten Weg hat s’Herrl nicht mehr nachvollziehen können :-).
Deshalb die Statistik, wenn wir den Weg vorher geplant hätten: 5½ Stunden, 11km, 804hm
PS: s’Herrl denkt sicher noch einige Tage an die Brennesseln am Ochsenkogel








































































na servas, um das wieder einmal als begrüßung zu nehmen. das waren viele hins und hers und hers und hins, und sehr wildromatisch ist es dort auch. so lernt man noch mehr von der gegend kennen, wenn man so durch selbige streift, ohne zu wissen wohin einen die nicht markierten wegerln führen. nicht gut ist, dass die brennnesseln eure wege kreuzten. na dir wird das eher wurscht gewesen sein, aber s’herrl. na hoffentlich leidet s’herrl nicht zu sehr. falls er eine antijucksalbe daheim hat, dann soll er sie draufschmieren, auf die brennnessel-noppen.
wie gut, dass es schlussendlich doch noch einen ausgang zum ausgang gab, und ihr wieder halbwegs heile nachhause kamt, und vor allem du dein abschließendes bad nehmen konntest.
seid gegrüßt ihr zwei – doris