Eine Regentour bei Johnsbach

Wir haben es ja gewusst, die Vorhersage war genauso, wie es dann gekommen ist: heute wollen wir auf den Gscheidegg-Kogel bei Johnsbach. Für uns ein ganz neues Gebiet, deshalb zeigen Ernst und Mato uns den Weg.

Beim Start bei der Zeiringeralm hängen die Wolken oben bei den Gipfeln, aber es schaut ganz gut aus. Vielleicht stimmt die Sache mit dem Wetter ja doch nicht? Jedenfalls: wir kommen recht schnell über Forststraßen und Waldwege den Berg hinauf. Ein ganzer Berg ist hier mit Heidelbeer-Sträuchern bedeckt  (aber, leider für die Menschen, kommen die Beeren erst in ein paar Wochen).

Nach einer Stunde beginnt es zu regnen, aber wir sind ja nicht aus Zucker – das schaffen wir schon. Dann stehen wir auf einer Forststraße, es sind nur noch so circa 200 Höhenmeter bis zum Gipfel, und wir hören einen fernen Donner. Noch nicht schlimm, da können wir noch weiter gehen. Ein paar Minuten später hört sich der Donner dann schon seeehr nahe an und das wollen wir nicht mehr riskieren: es heisst umdrehen.

Über eine Forststraße kommen wir jetzt gemütlich hinunter. Gemütlich für die Füße, aber der Rest von uns allen hat es weniger gemütlich und wird jetzt so richtig nass. Der Regen legt zu (stimmt – genauso, wie es vorhergesagt ist) und die Wolken hängen jetzt so tief unten, dass wir gerade noch 100 Meter weit sehen. Über die Gössingeralm kommen wir in einem weiten Bogen zurück zum Ausgangspunkt. Nicht zu vergessen: wir kommen sogar noch bei einem Schneefeld vorbei!

Außer Wolken und Regen haben wir nicht viel gesehen, aber das bisserl reicht aus: hier ist es super, wir kommen wir im Herbst wieder her. Der Gescheidegg-Kogel (und ein paar andere Gipfel hier) braucht nicht zu glauben, dass er uns entgeht.

Statistik: 3¼ Stunden, 11,5km, 548hm

2 Gedanken zu „Eine Regentour bei Johnsbach“

  1. doris stratmann

    das ist jetzt mein dritter versuch, die ersten beiden haben sich in die tiefen des laptops verabschiedet – die technischen tücken! na, das war ja eine nasse und düstere angelegenheit, regen und nebel. aber so abgehärtet hundsis wie du und ronja, sowie eure herrln, sind ja ziemlich wetterfest. bei blauem himmel und sonnenschein kann jeder raus gehen, ist für euch aber sicher auch das bessere wetter.
    seid gegrüßt aus dem nassen steyrerdorf.

  2. Lieber Henry,
    Angesagt war das schlechte Wetter ja, aber dein Herrl hat sich an den Spruch gehalten: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unzweckmäßige Kleidung.“
    Hat er da an eure Kleidung gedacht?
    Wenn man die Fotos betrachtet, kann man diesem Wetter durchaus etwas abgewinnen. Aber schöner ist es doch bei blauem Himmel.
    Weiter so, ich würde gerne mitgehen, wenn die Knie es zuließen.
    Eine gute Woche für euch alle!
    Renate

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