Von Steyr aus über das Ennstal Richtung Süden und schon nach ein paar Fahrminuten biegt man links Richtung Mühlbach ab. Wir fahren sie schmale Straße bis zum Ende und bleiben dort, kurz vor der Wallerkapelle, auf einem Parkplatz stehen.
Das erste Stück ist ein asphaltierter Güterweg – aber nicht lange und wir biegen in den Kneipp Friedensweg ein. Durch den Wald ist alles bestens beschildert, quasi eine Wanderautobahn ist hier hingebaut worden. Es sind schon so viele Schilder, dass wir oft erst überlegen müssen, wohin wir denn wollen. Aber egal wohin, wir bleiben im Schatten.
Wir entscheiden uns für den Weg über die Hetzerhöhe, vorbei beim Friedenskreuz und von dort einen steilen Pfad in Serpentinen hinunter in den Brunngraben.
Hier gibt es einen Gasthof (Mittwoch Ruhetag), bei dem erschöpftere Gruppen als wir jetzt eine Pause machen könnten. Aber wir nicht! Weiter bergab über einen asphaltierten Güterweg, von dem nahc ein paar hundert Metern ein weitere rechts abzweigt. Den nehmen wir und nach 200m finden wir den Wegweiser zum Jochberg. Das war die schattenlose Etappe, aber wenigstens gibt es direkt neben der Straße einen kleinen Bach samt Tümpeln.
Aber nun haben wir die Güterwege hinter uns und es geht über Pfade und Wiesen zuerst hinauf auf den Kamm, der den Brunngraben im Süden/Osten/Norden umschließt und oben dann über den Jägerkogel (621m) und den Jochberg (688m) flott bergauf und bergab dahin.
Weil es über uns ein bisserl donnert heute in etwas beschleinigtem Tempo (aber es kommt eh kein Gewitter),
Nach genau drei Stunden sind wir wieder zurück beim Parkplatz.
Eine super Runde für einen Nachmittag – wenn s’Herrl den Fotoapparat nicht vergessen hätte, wäre es noch besser gewesen. So haben wir nur diese Mini-Minibilder vom Handy; und müssen das ganze wohl noch einmal gehen :-).
Auch wenn man es auf den Bilder leider nicht sehen kann: von verschiedenen Punkten der Tour aus gibt es Ausblicke in beinahe alle Himmelrichtungen.
Statistik: 3 Stunden, 7,7km, 472hm



